Vortrag und Diskussion mit einer Aktivistin aus Murmansk

Seit 2012, als Putin seine dritte Amtszeit als russischer Präsident antrat, begann eine Welle der Repression gegen verschiedenste NGOs in Russland. Vor allem die Rechte auf eine freie Meinungsäußerung, sowie die Versammlungsfreiheit wurden stark eingeschränkt. Vorrangig kritische und progressive NGOs trifft die Verfolgung als sogenannte „foreign agents“. Aktivist_innen und NGOs vor Ort werden angeklagt und müssen mit Geld- und Haftstrafen rechnen, sowie davon ausgehen ihre Arbeit nicht fortsetzen zu können.

Eine Aktivistin aus Murmansk wird am 3. November 2014 um 19 Uhr im Wohn- und Kulturprojekt B12, Braustraße 20, 04107 Leipzig, über das neue Gesetz und die damit verbundenen Repression berichten und folgende Fragen beantworten:

  • Was bedeutet es als „foreign agent“ verfolgt zu werden? Und wen kann es treffen?
  • Die ersten Verurteilungen haben stattgefunden, was heißt das für die Betroffenen?
  • Was tun nach einer Verurteilung?
  • Wovor hat Putin Angst? Was will er mit dem Gesetz erreichen?
  • Wie können die russischen NGOs unterstützt werden?

Der Vortrag findet auf Englisch statt.

https://www.facebook.com/events/307954829402590/